Mikro‑Wälder fördern Biodiversität und klimaresiliente Schulgelände.
Beteiligte:
Schulleitung
Lernende und Lehrkräfte
Lernende
Gebäudemanagement
Umweltorganisationen, lokale Baumschulen/Gärtnereien, Forst-Fachkräfte für Pflanzenlieferung und Expertise
Beschreibung der Aktivität
Mikro-Wälder sind kleine Flächen mit dicht stehenden Bäumen und Pflanzen, die auf dem Schulgelände einen Miniaturwald bilden. Sie wachsen schnell und bieten viele Vorteile, wie sauberere Luft, kühlere Temperaturen und einen gemütlichen Lebensraum für Vögel, Insekten und andere Wildtiere. Für Berufsschulen verwandeln Mikro-Wälder den Campus in ein lebendiges Klassenzimmer, in dem die Lernenden aus erster Hand etwas über Natur und Nachhaltigkeit lernen können.
Diese Idee eignet sich ideal für einen schulweiten Ansatz zur Nachhaltigkeit, da sie die Begrünung des Campus mit Lernen und Teamarbeit verbindet. Auszubildende aus verschiedenen Fachbereichen wie Gartenbau, Landschaftsgestaltung, Umweltwissenschaften und dem kaufmännischen Bereich können sich an der Gestaltung, Bepflanzung und Pflege des Mikro-Waldes beteiligen. Durch diese Zusammenarbeit werden nicht nur wertvolle Fähigkeiten vermittelt, sondern alle Beteiligten können stolz darauf sein, einen echten Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Mikro-Wälder eignen sich nicht nur hervorragend für Bildungszwecke, sondern tragen auch zur Bekämpfung des Klimawandels bei, indem sie Kohlenstoff absorbieren und die Umgebung der Schule an heißen Tagen kühlen. Außerdem helfen sie dabei, Regenwasser aufzunehmen, wodurch das Risiko einer Überschwemmung im Falle eines anhaltenden Starkregens reduziert wird und der Campus grün bleibt. Insgesamt ist die Anlage eines Mikro-Waldes eine einfache, aber wirksame Methode, um eine Schule nachhaltiger, gesünder und inspirierender zu gestalten.
Miya-Forests ist ein deutscher Verein, der die Miyawaki-Methode einsetzt, um schnell wachsende, dichte Miniwälder mit einheimischen Pflanzen zu schaffen. Dies hilft, die Biodiversität in kleinen städtischen Räumen wiederherzustellen. Die Methode ist ein bewährter Ansatz für Schulen und Gemeinden, um gesunde Ökosysteme schnell aufzubauen und gleichzeitig die Klimaresilienz zu stärken.
https://www.miya-forest.de/miyawaki
SUGi ist eine globale Organisation, die Gemeinschaften und Schulen dabei unterstützt, einheimische, biodiversitätsreiche Wälder mithilfe der Miyawaki-Methode anzupflanzen, um natürliche Ökosysteme schnell wiederherzustellen. Sie bieten Werkzeuge, Anleitung und Unterstützung, um städtische Wiederaufforstung einfach und wirkungsvoll zu gestalten und fördern Umweltbildung sowie Klimaschutz.
https://www.sugiproject.com/
Schaffung von Lebensräumen: einheimische Pflanzen und Mikrohabitate unterstützen lokale Ökosysteme
Größes Engagement der Lernenden durch praxisorientierte Umweltbildung.
Verbesserte Luftqualität und Regulierung des Mikroklimas auf dem Schulgelände.
Kohlenstoffbindung als Beitrag zum Klimaschutz.
Stärkung der Gemeinschaft durch gemeinsame Pflanz- und Pflegeaktivitäten.
Tipps für die Umsetzung
Wählen Sie einheimische Arten – Wählen Sie Pflanzen, die für Ihr lokales Klima geeignet sind, um schnelles Wachstum und ökologische Vorteile zu gewährleisten.
Fangen Sie klein an – Beginnen Sie mit einem überschaubaren Stück Land, um Erfahrungen zu sammeln, bevor Sie sich vergrößern.
Beziehen Sie Lernende aus verschiedenen Fächern ein – verknüpfen Sie das Pflanzen und die Pflege mit verschiedenen Unterrichtsfächern wie Naturwissenschaften, Management und Landschaftsgestaltung.
Planen Sie die langfristige Versorgung – Verteilen Sie die Aufgaben für das Gießen, Jäten und das Überwachen des Pflanzenwachstums.
Beziehen Sie Partner aus der Region mit ein – Bitten Sie lokale Nachhaltigkeitsinitiativen, Fachleute oder Baumschulen um Rat und Unterstützung.